Unterlagen zu den Referaten und Ateliers

Referate

Einführung in die Tagungsthematik

Michele Eschelmüller, Tagungsleiter, Institut Weiterbildung und Beratung, PH, FHNW, Aarau


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Lerndialoge gestalten – Wie man Hürden überwindet und Brücken baut

Dr. Reinhold Miller, Schulberater und Kommunikationstrainer


miller_referat_authentisch_sein_transformation_plakat_lesen.pdf

Verschiedenheit nutzen – Aufgabendifferenzierung als Kern einer konsequenten Individualisierung

Dr. Annemarie von der Groeben, ehem. didaktische Leiterin der Laborschule Bielefeld

Workshops

WS 01 Wie man Lerndialoge förderlich gestaltet

Dr. Reinhold Miller, Schulberater und Kommunikationstrainer


Im Ping-Pong-Dialog auf alles gefasst sein – wir können nicht sicher wissen, wie unsere Botschaften ankommen. Authentisch sein – es bringt Klarheit in die zwischenmenschlichen Beziehungen. Aufhören, andere zu motivieren – aber günstige Bedingungen für das Lernen schaffen.

WS 02 Der Lehrer als Gastgeber – Angebotsvielfalt als didaktische Herausforderung

Dr. Annemarie von der Groeben, ehem. didaktische Leiterin der Laborschule Bielefeld


Wie können wir Schülerinnen und Schülern das richtige «Futter» bieten? Reinhard Kahl meint: Indem wir ihnen reichhaltige, vielfältige Nahrung bieten und sie wählen lassen. Im Workshop geht es darum, gemeinsam Aufgaben und Unterrichtsbeispiele zu entwickeln, mit dem Ziel, dass alle Schülerinnen und Schüler erfolgreich und mit Freude lernen und individuell gute Leistungen erreichen können.

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WS 03 Lernen ist ein Verb. Man muss es können wollen

Andreas Müller, Institutsleiter Beatenberg/Learning Factory


Die Frage nach dem Was prägt schulisches Denken und Handeln. Was ist zu lernen? Französischvokabeln, Algebra, Kommaregeln. Doch eigentlich kann das gar nicht funktionieren. Lernen ist eine Tätigkeit. Aber Französischvokabeln sind keine Tätigkeit. Und Algebra auch nicht. Lernen hingegen, verstehen, sich auseinandersetzen, Gebrauchsspuren bilden, das ist an Aktivitäten gebunden. Nicht die Frage nach dem Was steht dabei im Vordergrund, sondern die Frage nach dem Wie. Das Wie bestimmt das Was. Mit anderen Worten: Der Gewusstwie-Faktor entscheidet über Erfolg oder Misserfolg. Lernen muss man können. Und können wollen.

WS 04 Was ist eine gute Aufgabe?

Dr. Felix Winter, Institut für Gymnasial- und Berufspädagogik, Universität Zürich


Mit geeigneten Aufgaben lässt sich der Unterricht differenzieren, individualisieren und personalisieren. Dabei ist es sinnvoll, so mit Aufgaben zu arbeiten, dass Einsichten in das Vorwissen und die Konzepte der Schülerinnen und Schüler gewonnen werden können. Im Workshop wird in einige Aspekte der Aufgabenanalyse eingeführt, und es werden Aufgaben daraufhin untersucht, wie sie genutzt und abgewandelt werden können, um den oben genannten Zielen zu dienen.

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WS 05 Dialoge gestalten – Lerncoaching am K-B-A

Bruno Jutz, Lehrperson und Coach, Kombiniertes-Brücken-Angebot (K-B-A), Zug


Im ersten Teil wird das Lernkonzept am K-B-A vorgestellt. Hier ist Coaching Dreh- und Angelpunkt. Deshalb wird das Coaching als Dialog gestaltet. Anhand von Beispielen aus der Sicht von Coach und Lernenden werden Haltungen sichtbar. Im Workshop wird gezeigt, welche Instrumente eine Passgenauigkeit für jede/jeden Lernenden ermöglichen. Das macht die Exklusivität dieses Zweiergesprächs aus. Theoretische Vor-Gedanken ermöglichen Kreativität auch in schwierigen Gesprächssituationen.

WS 06 Das Ideenbüro – Kinder beraten Kinder im Dialog

Christiane Daepp, Dozentin PH Bern


Wenn Kindern zugetraut wird, dass sie Experten sind für die Probleme im Schulalltag, die sie selber betreffen, braucht es bloss einen Raum, einfache Strukturen und geeignete «Werkzeuge», damit sie selbständig ein Ideenbüro führen und andere beraten können. Jedes Kind kann freiwillig mitmachen und setzt sich gemäss seinen Interessen und Fähigkeiten ein. Motivation und Kompetenzerleben sind hoch, weil die Probleme echte Anliegen sind und die Kinder spüren, dass ihre Ideen gefragt und wichtig sind und zur Lösung beitragen können. Sie erfahren im Workshop etwas über Entstehung und Organisation des Ideenbüros sowie über das grosse Lernpotenzial, welches das Ideenbüro bietet.

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WS 07 Umgang mit Missverständnissen – Lerndialoge mit Fokus aufs Zuhören

Martin Senn, Heilpädagoge/Fachlehrer


Nichtverstehen und Missverständnisse gehören zur Kommunikation und also zum Schulalltag.
Reflexartig bieten wir Lehrpersonen Schülerinnen und Schülern Erklärungen, Umschreibungen und Beispiele zum besseren Verstehen von Sachverhalten an. Wohlmeinend erzeugen wir allzu oft Irritation, klassische Belehrungssituationen und damit Selbstwertverlust beim Lernenden.
Auf dem Hintergrund von Praxisbeispielen erarbeiten wir im Workshop ein Handlungs- und Sprachrepertoire zur Gestaltung von unterschiedlichen Lernsituationen aus verschiedenen Fachbereichen der Oberstufe, das aber für alle Stufen gültig ist.
Zentrales Ziel ist die Weiterentwicklung der persönlichen Kompetenz für wertschätzend konstruktive Lerndialoge und Sensibilisierung für teilnehmendes Hinh

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WS 08 Lernaufgaben für guten Geschichtsunterricht

Prof. Dr. Peter Gautschi, Geschichtsdidaktiker, PH FHNW


Geschichtsunterricht ermöglicht es Kindern und Jugendlichen, Wissen über Vergangenheit, Kompetenzen für historisches Lernen und Überzeugungen zum Umgang mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aufzubauen. Damit dies gelingt, müssen die Lernenden geschichtlichen Erzählungen begegnen und solche selber erzählen. Diese Tätigkeiten werden mit angepassten, anregenden und aktivierenden Lernaufgaben ermöglicht. Deshalb sind Lernaufgaben der Schlüssel für guten Geschichtsunterricht.

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ws08_portfolioMZR_prospektJugendbuch.pdf
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WS 09 Scaffolding – Coaching bei der Aufgabenbearbeitung

Prof. Dr. Franz Baeriswyl, Universität Fribourg


Unter «Scaffolding» versteht man das mehr oder weniger enge Begleiten von Lernenden. Der Workshop bietet eine kurze Einführung und vor allem eine Hilfe, um das Scaffolding bei der Bearbeitung von (komplexen) Aufgaben durchzuführen. Die Teilnehmenden sind bereit, diesen Vorgang direkt zu erleben, indem sie eine Scaffolding-Übung in Partnerarbeit durchspielen. Das Scaffolding führt zu selbständigem und selbstreguliertem Lernen, indem die Lernenden metakognitive Fähigkeiten aufbauen und das strategische Vorgehen allmählich internalisieren. Als Prinzip ist es auf allen Schulstufen und in allen Lernsituationen anwendbar.

WS 10 Interessenbezogene Aufgaben im integrativen Unterricht – Was soll eigentlich gelernt werden?

Patrik Widmer, Dozent PH FHNW


Wenn sich Schülerinnen und Schüler im offenen integrativen Unterricht selber Aufgaben zu einem gemeinsamen Thema stellen, steht das Coaching von Lernprozessen vor Fragen wie:
– Wie gelingt es, Schülerinteressen und -aktivitäten auf elementare Erkenntnisziele zu beziehen?
– Wie können Kompetenzziele individualisiert werden?
– Wie können unterschiedliche Lernprozesse aufeinander bezogen werden?
Anhand konkreter Beispiele zu integrativ ausgerichteten Unterrichtsprojekten, die in der Weiterbildung mit Lehrpersonen und Schulischen Heilpädagogen/innen entstanden sind, werden diese Herausforderungen vorgestellt und diskutiert.

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ws10_individueller_vorbereitungsraster.pdf
ws10_interessen_wecken.pdf
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WS 11 Lerncoaching ja – aber wann und wie? (Dieser Workshop fällt aus!)

Edwin Achermann, Dozent PH FHNW


Soll Lerncoaching ein fester Bestandteil des Unterrichts werden, stellen sich Fragen: Wann berate ich? Wen berate ich? Berate ich einzelne Schülerinnen und Schüler und/oder Gruppen? Welche Beratungsrituale pflege ich? Was machen die andern Schülerinnen und Schüler, wenn ich berate? Im Workshop wird vorgestellt und diskutiert, wie verschiedene Beratungssituationen in die Unterrichtswoche integriert werden können.

WS 12 Lernmotivation im Unterricht fördern

Marianne Brogli, Beatrix Lehr, Schulische Heilpädagoginnen


Eine grosse Zahl von Studien belegt, dass gemäss der Selbstbestimmungstheorie von Deci und Ryan Kompetenzerleben, Autonomie und soziale Eingebundenheit massgeblichen Einfluss auf motiviertes Handeln haben. Im Workshop werden Instrumente, Vorgehensweisen, Fördersituationen und Methoden vorgestellt, die insbesondere auch zu einem integrativen Unterricht passen und die Lernmotivation von leistungsschwächeren und -stärkeren Schülerinnen und Schülern fördern.

WS 13 Die Lernkonferenz – ein Katalysator fürs Lernen

Felix Graser, Dozent PH FHNW


«Ich sammle während der Woche meine Lernsachen und wähle daraus etwas Wichtiges aus. Das zeige ich den andern und berichte darüber. Dann höre ich zu.» Knapp und präzis bringt diese junge Lernerin die wesentlichen Prinzipien der Lernkonferenz auf den Punkt:
– Erlebnisse und Ergebnisse austauschen
– ein Publikum für seine Erkenntnisse haben
– kritisch hinschauen und ermutigt werden
– das Lernen dokumentieren und weiterentwickeln.
Die Lernkonferenz als kommunikativer Austausch ist Teil eines vielfältigen Lernarrangements und fördert bei Schülerinnen und Schülern aller Schulstufen die Entwicklung persönlicher Kompetenzen.
Im Workshop wird aufgezeigt, wie mit Lernenden eine strukturierte Lernkonferenz formell und inhaltlich aufgebaut und

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WS 14 Lerndialog in heterogenen Gruppen auf der Sekundarstufe I

Heidi Müller, Franziska Schweiss, Lernbegleiterinnen Sekundarschule Bürglen


Wir unterrichten nicht Fächer, wir unterrichten Schülerinnen und Schüler.
Dieses Motto verpflichtet uns mit unseren Schülerinnen und Schülern im engen Austausch zu sein. Lerndialoge sind die Grundlage für das Lernen in heterogenen Gruppen. Wir zeigen an verschiedenen Beispielen auf, wie wir mit unseren Schülerinnen und Schülern im Gespräch sind. Standortgespräche, Coachinggespräche und Präsentationen von Schülerinnen und Schülern über ihren Lernprozess sind Elemente, die an unserer Schule regelmässige Anwendung finden.

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Ausklang

Modul L – Einblick in die taufrische Nachfolgeproduktion des legendären Stücks «Lehrerzimmer»

Kultureller Abschluss mit Barbara Peter und Mark Roth


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