Unterlagen zu den Referaten und Ateliers

Referate

Der leere Befehl – über das Führen von Spezialisten im Orchester

Graziella Contratto, Dirigentin und Intendantin des Davos Festival – young artists in concert

Referat3_DER_LEERE_BEFEHL-über_das_Führen.pdf

Entwicklungs- und ressourcen orientiertes Lerncoaching: Effizient, moralisch gut und nachhaltig

Prof. Walter Spiess, PhD, Universität Flensburg

Referat2_Entwicklungs-_und_ressourcen-orientiertes_LernCoaching.pdf

Vom Hirn zum Lernen: Was sollten Lerncoaches von der Neurowissenschaft kennen?

Prof. Dr. Lutz Jäncke, Ordinarius für Neuropsychologie, Universität Zürich

Referat1_Jaencke.pdf

Workshops

Das kann ich nicht: Umgang mit hilflos und motivationslos gewordenen Schülerinnen und Schülern

Prof. Dr. Franz Baeriswyl, Direktor Uni Freiburg

Wie erklären sich Schülerinnen und Schüler ihren Erfolg bzw. Misserfolg? Sicher ist, dass sie die Noten und andere Rückmeldungen auf ihre Leistungen nicht völlig wertneutral entgegennehmen, sondern sie interpretieren und sich diese dem eigenen Unvermögen oder ihrem Einsatz und ihrer Anstrengung zuschreiben. Diese Zuschreibungsmuster können sie motivational beflügeln oder aber hilflos machen. Im Workshop wird dieses Phänomen genauer betrachtet. Besonders wird an der Möglichkeit der Veränderung von Interpretationsmustern gearbeitet, damit aus Misserfolgsängstlichkeit Erfolgszuversicht wird.

WS4_Attribution_Das_kann_ich_nicht.pdf

Die Lehrperson im Spannungsfeld von Lerncoaching und Wissensvermittlung

Prof. Dr. Norbert Landwehr, Institut Forschung und Entwicklung, PH FHNW

Die neuere Lerntheorie geht davon aus, dass die Wissensaneignung nur nachhaltig ist, wenn die Lernenden am Prozess des Wissensaufbaus selber aktiv beteiligt sind. Dies hat Konsequenzen für die Rolle der Lehrper­ son. Sie wird einerseits Lerncoach. Andererseits erhält die Wissensvermittlung einen neuen Akzent: Die Lehrperson muss den Lernenden schüler­ und sachgerechte Konstruktionshilfen anbieten, damit der Wissensaufbau gelingen kann. Der Workshop versucht, die wichtigsten Gelingensbedingungen einer wirksamen Lernunterstützung im Spannungsfeld von Lerncoaching und Wissensvermittlung herauszuarbeiten.

Dirigierend sein Selbst (er)finden

Graziella Contratto, Dirigentin und Intendantin des Davos Festival – young artists in concert

In Begleitung eines Streichquartetts lädt die Dirigentin Graziella Contratto besonders lernfreudige Teilnehmende ein, ihre ersten Schritte als Dirigentinnen und Dirigenten zu wagen. Die Verbindung zwischen Geist, Herz und Körper, die enge Beziehung zwischen Bewegung und Klang, zwischen Führen und (Voraus)Hören, zwischen Charisma und Leadership­Qualitäten werden in einfachen Dirigierübungen erfahrbar gemacht. Notenlesen ist nicht unbedingte Voraussetzung.

WS12.mp3
WS12_Zwei_Überlegungen_zum_beigelegten_Musikausschnitt.doc

Kommunikation im Lerncoaching

Prof. Dieter Rüttimann, Institut Unterstrasse PHZH

Die Beziehung zwischen Lehrpersonen und Schülerinnen und Schülern wird von Reusser als Kommunikations­ und Unterstützungskultur bezeichnet. Eine sorgfältige Analyse von schulischen Lehr­Lerndialogen zeigt, dass Unterstützung zwar beabsichtigt, aber eher selten realisiert wird. Viele gut gemeinte Erklärungen scheinen die Schülerinnen und Schüler eher zu verwirren, statt sie zu tieferem Verstehen anzuleiten. – Welche Kriterien zeichnen verstehensorientierte Dialoge aus? – Welche Möglichkeiten gibt es, die Qualität von Dialogen zu überprüfen? – Wie können Kleinstdialoge verbessert werden? Diesen Fragen geht der Workshop nach.

WS10_Komm.Lerncoaching.pdf

Kompetenzbasierter Unterricht

Andreas Müller, Institutsleiter Beatenberg

Veränderungen prägen das heutige Leben. Das Tempo nimmt zu. Ein statisches Schulsystem passt schlecht in eine dynamische Welt. Die Sozialisierungshintergründe von Kindern und Jugendlichen weichen zunehmend voneinander ab. Ein konstruktiver Umgang mit Vielfalt ist gefragt. Heterogenität ist so gesehen nicht ein Problem, sondern eine Chance. Die sich verändernden Ansprüche verlangen nach einer neuen Lernkultur. Und sie verlangen nach einer neuen Professionalität. Das Stichwort: Lerncoaching.

Lehrpersonen als Coach – Haltungen und Kompetenzen

Prof. Dr. Barbara Sieber, Institut Weiterbildung und Beratung, PH FHNW

Lerncoaching impliziert einen Wechsel der Rolle als Lehrerin oder als Lehrer. Kompetenz­ und Entwicklungsorientierung sowie die Überzeugung, dass Lern­ und Verstehensprozesse individuell verlaufen und im Unterricht im Zentrum sehen, gelten dabei als Grundhaltung. Im Workshop reflektieren wir die Rolle und suchen nach dem Kompetenzprofil des guten und erfolgreichen Lerncoach. Möglichkeiten und Instrumente, um die nötigen Kompetenzen systematisch auf­ bzw. auszubauen, werden vorgestellt und diskutiert.

WS7_Päsentation_Workshop-Tagung_Lerncoaching.pdf
WS7_Dossier_Handout_Lerncoaching.pdf

Lerncoaching konkret – Primar

Christina Schwob, Lehrerin und Lerncoach, Primarschule Reinach

In meiner eigenen Klasse coache ich Schülerinnen und Schüler in ihrem Lernprozess. Als Lerncoach begleite und unterstütze ich solche Lernprozesse auch in anderen Klassen an unserer Schule. Das gibt mir die Möglichkeit, Klassen­ und Fachlehrpersonen zu unterstützen und Unterrichtsteams in ihren Unterrichtsentwicklungsprojekten zu beraten. Im Workshop gebe ich Einblick in diese Praxis.

Lerncoaching konkret – Unterstufe Primar

Brigitte Häner Emch, PS­Lehrerin Derendingen

In der Schule sein Bestes zeigen, sich feiern lassen und am Feedback wachsen können – ein Unterricht, der Kinder fördert, eigenständig zu handeln, ihre Fähigkeiten bewusst einzusetzen und an den persönlichen Zielen eigenverantwortlich dranzubleiben. Das war unser Wunsch. Vieles ist gelungen, anderes war nicht alltagstauglich. Geblieben sind Klassenrunden, Portfolioarbeit, Checklisten, eigene Lernziele, Planarbeitsstunden, kurze Beratungsgespräche, eine gut strukturierte Lernumgebung und die Überzeugung, dass diese Form der Zusammenarbeit nachhaltig Wirkung zeigen wird.

WS1_Portfolio-Lerntagebuch.pdf
WS1_Planbüchlein_1-5.pdf
WS1_Kompetenzraster_und_Checklisten.pdf
WS1_Checklistenarbeit_am_Thema Zeit.pdf

Lerncoaching konkret – von der Sek I in die Sek II

Bruno Jutz, Lehrperson und Coach, Kombiniertes­Brücken­Angebot Zug

Das kombinierte Brückenangebot (KBA) bereitet Lernende auf einen erfolgreichen Einstieg in eine Berufslehre oder eine berufliche Grundbildung mit Attest vor. Das Lerncoaching an der K­B­A soll eine Möglichkeit sein im Umgang mit der grossen Heterogenität bezüglich Migrationshintergrund, Vorwissen, Lern­ und Arbeitsstrategien oder Lernbereitschaft. Im Workshop wird den Fragen nachgegangen, wie das Einhalten von Verbindlichkeit erzeugt werden kann, an welchen Faktoren Erfolge gemessen werden können und welchen Stellenwert Kommunikation und Coaching im schulischen Alltag haben.

Lerncoaching und Lernstudio in einer Oberstufenklasse

Jürg Bächli, Bezirksschullehrer Aarburg

Als Lerncoach begleitet man Schülerinnen und Schüler in passenden Lernumgebungen beim selbstständigen, aktiven und kooperativen Lernen. Konkrete Unterrichtsbeispiele und Videosequenzen zeigen, wie mit dem Aufbau von Methoden­Kompetenz, dem Einsatz von Portfolios, Schüler­Feedbacks und passenden Präsentations­ und Bewertungsformen motivierende Erfolge möglich sind. Vorgestellt werden auch Themen wie Lernstudio und Schulung in Lern­ und Arbeitstechnik, womit Schülerinnen und Schüler ihr individuelles Lernen optimieren können. Zudem werden Stolpersteine und Schwierigkeiten beim Einsatz von Lerncoaching auf der Sek I­Stufe angesprochen.

WS11_Handout.pdf

Portfolios im Unterricht

Dr. Felix Winter, Institut für Gymnasial­ und Berufspädagogik, Uni Zürich

Überall dort, wo Fachunterricht offen und selbständigkeitsfördernd gestaltet werden soll, kann das Portfolio gewinnbringend eingesetzt werden. Im Rahmen eines Oberthemas arbeiten die Schülerinnen und Schüler selbstständig, aber mit Bezug zu den Unterrichtszielen und Vorgaben, an ihren Themen. Differenzierung, Individualisierung und persönlich bedeutsames Lernen können dabei gut realisiert werden, ohne dass der Zusammenhang des Unterrichts verloren geht. In diesem Workshop wird an Beispielen über portfoliogestützten Unterricht informiert und die Teilnehmenden entwickeln erste Ideen für ein eigenes Unterrichtsprojekt mit Portfolio.

http://www.updatenet.net

Ressourcenorientierte Zugänge zu Lern- und Entwicklungsstörungen

Irène Baeriswyl, lic. phil., Lehrbeauftragte Uni Freiburg

Bei Lern­ und Entwicklungsstörungen richtet sich der Fokus meist auf die Defizite des Kindes. Diese werden durch Fachpersonal pädagogisch und therapeutisch angegangen. Mittels Bildsequenzen werden ganz konkrete Hilfestellungen aufgezeigt, welche ins alltägliche Erziehungsrepertoire integriert die Entwicklung nachhaltig unterstützen. Ein Konzept des interaktiven Coachings wird aufgezeigt, welches durch ressourcenorientierte Zugänge Entwicklung unterstützt.

WS5_Powerpoint.pdf
WS5_Basiselemente.pdf