Unterlagen zu den Referaten und Workshops

Referate

Einstieg in die Tagung

Michele Eschelmüller
Referat_00_einfuehrung_tagung.pdf

Referat 1 Kinder und Jugendliche erreichen, verstehen und motivieren

Prof. Dr. med. Joachim Bauer, Universität Freiburg
Referat_01_Paedagogik_Beitrag_Bauer_2010.pdf
Referat_01_Paedagogik_Bauer_Aggression_2012.pdf
Referat_01_Paedagogik_Selbststeuerung_Bauer_Juni_2015.pdf

Referat 2 Selbstreguliertes Lernen Forschungsbefunde und praktische Umsetzung im Unterricht

Prof. Dr. Heidrun Stöger, Universität Regensburg
Referat_02_Buchbeitrag_31_mit_Litang.pdf
Referat_02_Buchbeitrag_45b_mit_litang.pdf
Referat_02_Buchbeitrag_62_mit_Litang.pdf

Ateliers

Atelier 01 Mit Schulnoten motivieren – was sind Alternativen dazu

Franz Baeriswyl, Prof. em. Universität Fribourg, - Nathalie Baeriswyl, Sekundarlehrerin
Im Workshop wird die Problematik der Schulnote als Motivationsmittel erarbeitet. Eine Befragung von mehr als 3'000 Schülerinnen und Schüler, deren Eltern und Lehrpersonen eröffnen uns ihre Sicht dazu. Es gibt aber auch entsprechende pädagogische Forderungen. Diese werden kurz erörtert. Im Zentrum stehen jedoch die Alternativen. Namentlich wird anhand von Erfahrungen mit einem neuen Französischlehrmittel aufgezeigt, wie motivierend dieses wirkt und welche Auswirkungen auf die Notengebung feststellbar sind.
Atelier_01_mit_Schulnoten_motivieren_baeriswyl.pdf

Atelier 02 Beziehungskompetenz stärken, auf Selbstfürsorge achten: Lehrergruppen nach dem Freiburger Modell

Joachim Bauer, Prof. Dr., Hirnforscher, Arzt, Psychotherapeut, Universität Freiburg
Der Lehrerberuf ist ein Beziehungsberuf. Misslingende Beziehungsgestaltung ist der am stärksten auf die Lehrergesundheit durchschlagende Einzelfaktor. Die Arbeitsgruppe um Prof. Joachim Bauer hat ein Manual-gestütztes Kursprogramm entwickelt, welches schulische Lehrkräfte für Beziehungsaspekte des Unterrichts sensibilisieren und in ihrer Kompetenz stärken soll. Die Gruppen werden von Psychologen moderiert. Im Atelier werden die thematischen Module vorgestellt.

Atelier 03 Von Kindern zu Erwachsenen Anmerkungen zu entwicklungstheoretischen Aspekte schulischen Lernens

Albert Düggeli, Prof. Dr., Leiter Professur für Entwicklungspsychologie und Pädagogik des Jugendalters, PH FHNW
Vielfach ist es hilfreich, schulisches Lernen auf der Folie von Entwicklungszusammenhängen von Kindern bzw. Adoleszenten zu verstehen. Bereits der Blick in Konzepte von Entwicklungsaufgaben zeigt nämlich, dass beispielsweise durch die anstehende Berufs- und Lebensstilwahl für Heranwachsende der Sekundarstufe I andere Lernbedingungen bestehen, als für Lernende der Primarstufe. In diesem Atelier wird versucht, Unterschiede dieser Art aufzugreifen und sie mit Blick auf produktive Coaching-Prozesse zu diskutieren.

Atelier 04 Coachinggespräch konkret

Philipp Elser und Alex Rutishauser, Klassenlehrer Sek I Neftenbach
Coachinggespräche sind ein wichtiges Instrument, um die Schülerinnen und Schüler beim individuellen Lernen zu unterstützen. Als Coach sollte man wissen, wie man ein solches Gespräch wirksam führt. Aus diesem Grund besprechen wir einige grundlegende Punkte, die beachtet werden sollten. Wir zeigen wie Coachinggespräche an unserer Schule organisiert werden und analysieren durchgeführte Gespräche anhand von Videobeispielen.
Atelier_04_CoachinggespraechWorkshop.pdf
Atelier_04_Gespraechsregeln_Pallasch.pdf
Atelier_04_Vorbereitung_Coachinggespraech.pdf

Atelier 05 Motivation - anstossen, rollen lassen

Brigitte Häner Emch, Klassenlehrerin/Förderlehrperson Unterstufe Primar Derendingen
Mit einem Motivationsschub lernt es sich leichter. Kinder zu lustvollem Lernen anzuleiten, so dass sie am liebsten ununterbrochen dranbleiben wollen, ist eine spannende Aufgabe. Wir organisieren die passenden Rahmenbedingungen, setzen auf stärkende Kommunikation, auf Klarheit in Ziel und Auftrag sowie auf eine gewisse Umsetzungsfreiheit und beachten das Resultat. Gerät jemand ins Stocken, denkt man gemeinsam oder holt neuen Schwung mit einer Aufgabe die einfacher klappt.
Atelier_05_anstossen rollen lassen.pdf

Atelier 06 Lerncoaching und Selbststeuerung Wechselwirkungen

Christian Hügli-Sassone, Lehrer und Dozent PH FHNW
Gelingt es Schülerinnen und Schülern selbstgesteuert zu lernen, ist dies ein Ergebnis der Interaktion zwischen Lehrenden und Lernenden. Lerncoaching wirkt in Wechselwirkung mit den Lernenden wesentlich auf deren Motivation und Lernstrategien. So gestalten Lernende mit unterschiedlichsten Voraussetzungen ihr Lernen zunehmend selbstgesteuert. Grundlegende Konzepte, Möglichkeiten und Beispiele u.a. aus einer Klasse mit integrierter Sonderschulung werden aufgezeigt und zur Diskussion gestellt.
Atelier_06_Handout_Huegli.pdf

Atelier 07 Motivierend unterrichten

Annemarie Kummer Wyss, Dozentin PH FHNW und PH Luzern
Wir wünschen uns alle motivierte Schülerinnen und Schüler, im Wissen darum, dass sie es nicht immer und zu jeder Zeit sind. Aber wenn wir sie haben, dann macht das unseren Beruf zu einem der schönsten! Insbesondere der Grad an Selbstbestimmung, Kompetenzerleben sowie das Gefühl der sozialen Eingebundenheit sind wichtige Einflussfaktoren auf qualitative Unterschiede im motivationalen Handeln von Lernenden. Dem gehen wir im Atelier auf den Grund!
Atelier_07_prezi_AnnieKummer_Atelier.pdf
Atelier_07_Flip_Charts.pdf

Atelier 08 Differenzierungsansätze in verschiedenen Aufgabentypen

Herbert Luthiger, Dr. phil., Leiter Berufsstudien PH Luzern
Eine gute Aufgabenkultur trägt wesentlich zum Lernerfolg bei. Was gute Aufgaben sind und was „guter Umgang mit Aufgaben“ heisst, wissen wir nicht erst seit dem Lehrplan 21. Eine kompetenzorientierte Optik aber kann uns helfen, das Differenzierungspotenzial von Aufgaben noch besser zu nutzen. Im Atelier wird herausgearbeitet, welche unterschiedlichen Differenzierungsanforderungen und -ansätze entlang von vier Aufgabentypen von Bedeutung sind und wie diese konkret umgesetzt werden können.

Atelier 09 Was macht man mit Schülern, die nicht wollen

Andreas Müller, Institutsleiter Beatenberg/Learning Factory
Widerstand kennt verschiedene Formen – von sozialverträglichem So-tun-als-ob über demonstrative Lustlosigkeit bis hin zu offener Verweigerung. Allen diesen Verhaltensweisen wohnt ein erhebliches Störungs- und Konfliktpotenzial inne. Und die zunehmende Heterogenität ist der Situation auch nicht gerade zuträglich. Deshalb: Wie lässt sich damit konstruktiv umgehen? Die Schlüsselbegriffe heissen Transparenz, Präsenz und Konsequenz.

Atelier 10 Videosequenzen im Unterricht

Dieter Rüttimann, Prof., Dozent Institut Unterstrass, PHZH, Leiter Gesamtschule Unterstrass
Mit dem von Wilfried Schley und Helga Breuninger entwickelten „Performance Simulator“ werden mittels Szene-Stopp-Reaktions-Verfahren verschiedene Verhaltensmöglichkeiten ausprobiert und diskutiert. Der Performance Simulator eignet sich hervorragend für den Einsatz in Schulen aller Altersstufen und bietet adäquate Reaktionsmuster auf herausfordernde Situationen.
Atelier_10_Dialogische.Intervention.pdf

Atelier 11 Lerncoaching mit Lernlandkarten

Franziska Rutishauser, Dozentin PH FHNW
Lehrpersonen unterstützen die Schülerinnen und Schüler bei der Planung ihres Lernens. Mit Lernlandkarten helfen Lehrpersonen Lernenden den Lernstand zu erkennen und erreichbare Ziele zu finden und zu beschreiben. Lerncoaching mit Lernlandkarten ermöglicht den Lernenden mit Aufträgen an ihrer Zielerreichung zu arbeiten und eigene Ideen einzubringen. Im Atelier wird aufgezeigt, wie Lehrpersonen mit Schülerinnen und Schüler deren Stärken reflektieren, Lösungen suchen und nächste Lernschritte planen und veranschaulichen.
Atelier_11_Text_Lernlandkarten.pdf

Atelier 12 Erfolg durch individuelles Lernen & Coaching

Ruedi Spielmann, Klassenlehrer Sek I, Schule Wehntal
Erfolgreiches Lernen wird unter anderem durch eine starke Lernbeziehung, klare und einfache Strukturen, hilfreiche Werkzeuge, eine unterstützende Lernumgebung und ein stabiles Sozialgefüge gefördert. Das Modell Wehntal (Sekundarschule Niederweningen) bietet einen Mix aus Klassen- und Niveauunterricht, individuellem Lernen mit integrierten Hausaufgaben und wöchentlichem Einzel-Coaching. Was sind unsere Überlegungen und wie setzen wir unsere Ideen um. Welches sind unsere Werkzeuge und wie setzen wir sie ein? Vorgestellt wird zudem ein Unterrichtsbeispiel nach Bloom’scher Taxonomie.
Atelier_12_Konzept Sek 2015 NW.pdf

Atelier 13 Selbstreguliertes Lernen im regulären Unterricht

Heidrun Stöger, Prof. Dr., Lehrstuhl Universität Regensburg
Es werden Trainingsmodule vorgestellt, in denen anhand konkreter Inhalte Lernstrategien und selbstreguliertes Lernen vermittelt werden. Die einzelnen Trainingsmodule können von Lehrkräften während des regulären Unterrichts und der Hausaufgaben umgesetzt werden. Nach einer Vorstellung verschiedener Trainingsmodule und ihrer Wirksamkeit im Unterricht besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und über die praktische Umsetzbarkeit der Trainingsmodule im regulären Unterricht zu diskutieren.

Atelier 14 Dialog und Achtsamkeit in der Schule - ein Trainingskonzept

Detlev Vogel, Dozent PH Luzern
Es wird ein Training vorgestellt, dass Lehrpersonen Möglichkeiten aufzeigt, sich emotional und mental auf den Unterricht vorzubereiten. Der Fokus liegt auf dem Umgang mit herausforderndem Schülerverhalten und dem Aufbau von positiven Beziehungen zu Schüler/innen. Das Training beinhaltet Achtsamkeitsübungen, die helfen, einen inneren Ort der Ruhe und Klarheit zu finden sowie die Analyse von (fremden) Unterrichtsvideos für den Transfer in konkretes Unterrichtshandeln.
Atelier_14_Dialog und Achtsamkeit_Tagung Lerncoaching.pdf

Atelier 15 Selbstgesteuertes Lernen konkret. Umsetzungsmöglichkeiten im Schulalltag

Silvia Vogel Wiederkehr, Dozentin PH Luzern
Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit selbstgesteuertes Lernen funktioniert? Wie schaffe ich eine Lernumgebung, die dem Kind die Möglichkeit gibt, sich wirksam zu erleben? Wie leite ich das Kind an, sich für sein Lernen zuständig zu fühlen und Verantwortung zu übernehmen? Wie gestalte ich meine Rolle als Lerncoach? Mit konkreten Beispielen aus der Primarschulstufe wird ein vertiefter Einblick in Unterrichtserfahrungen geboten. Dabei werden auch Instrumente und Vorgehensweisen vorgestellt.