Newsletter Nr. 3/2016

Liebe Leserin, lieber Leser

Gerne informieren wir Sie über Aktuelles der Beratungsstelle Unterrichtsentwicklung und Lernbegleitung. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website www.schul-in.ch

Unterrichtsentwicklung

Tagung «Personalisiertes Lernen praxistauglich machen – Möglichkeiten und Grenzen von analogen und digitalen Unterstützungssystemen» am Samstag, 20. Mai 2017, 9.00-16.15 Uhr

Integrativer Unterricht, altersdurchmischter Unterricht, niveaugemischte Lernlandschaften oder Lernatelierunterricht stellen besondere didaktische und pädagogische Anforderungen sowohl an Lehrpersonen wie auch an Schulen und sind soziale Herausforderungen für Schülerinnen und Schüler. Personalisiertes Lernen ist hierfür eine Gelingensbedingung. Es verlangt von Schülerinnen und Schülern ein hohes Mass an Selbststeuerung sowie von Lehrpersonen die Fähigkeit, Lernwege zu planen, zu begleiten und zu dokumentieren. Zu diesem Zweck arbeiten sie vermehrt mit Instrumenten wie Kompetenzrastern, um Lernprozesse und Leistungsstände aufzeigen zu können.

Zum einen soll an der Tagung die Frage diskutiert werden, welche Unterstützungsangebote Lehrpersonen in einem Unterricht mit personalisiertem Lernen benötigen. Zum andern werden bestehende Instrumentarien vorgestellt.

TN-Kreis: Primar, Sek I
Die Anmeldung ist ab Februar 2017 möglich.


CAS QM Ergänzungsmodul Schul- und Unterrichtsentwicklung steuern

Wie bereits im letzten Newsletter angekündigt startet im Februar 2017 zum zweiten Mal die 10-tägige Seminarreihe für Schulleitende und Q-Verantwortliche «Schul- und Unterrichtsentwicklung steuern». 

Im Ergänzungsmodul Schul- und Unterrichtsentwicklung können sich Schulleiterinnen und Schulleiter vertieft mit Fragen der Schul- und Unterrichtsqualität sowie mit den Gelingensbedingungen einer erfolgreichen Schul- und Unterrichtsentwicklung auseinandersetzen. Renommierte Experten (Wolfgang Beywl, PH FHNW; Martin Bonsen, Uni Münster; Norbert Landwehr, PH FHNW; Kurt Reusser, Uni Zürich; Retos Steiner, Uni Bern) werden den neuesten Stand der schulbezogenen Qualitätsforschung aufzeigen – eng verbunden mit der Frage, wie Entwicklungsprozesse an der eigenen Schule angestossen und erfolgreich umgesetzt werden können.
Leitung: Michele Eschelmüller

Weitere Informationen
Anmeldung


Heterogenität

Mehrjahrgangsklassen und Altersdurchmischtes Lernen

Schulen sind dauernd Veränderungen ausgesetzt. Die Impulse dazu kommen sowohl von innen als auch von aussen. Die Gründe z.B. für den Wechsel von Jahrgangsklassen zu Mehrjahrgangsklassen sind zwar unterschiedlich. Doch auf organisatorischer und struktureller Ebene verläuft die Umstellung an Schulen ähnlich.

Oft wechseln Schulen zuerst nur organisatorisch auf Mehrjahrgangsklassen und entwickeln danach schrittweise in einzelnen Fächern den Unterricht entlang den Formen und Inhalten von Altersdurchmischtem Lernen.

Zwar kann der Wechsel zu Mehrjahrgangsklassen auch nur einzelne Lehrpersonen betreffen, doch immer mehr Schulen stellen alle Klassen gleichzeitig oder einer klaren Planung folgend um und versuchen, von Beginn weg das pädagogische und methodische Potenzial zu nutzen. In diesen Schulen sind alle (Lehrpersonen, Schülerinnen und Schüler, Behörden und Eltern) gleichzeitig vom Umstellungsprozess betroffen. Das ermöglicht nicht nur eine sorgfältige Planung, sondern auch eine koordinierte und breit abgestützte Veränderung, also eine Unterrichtsentwicklung auf Schulebene.

Schulen, die eine Umstellung auf Mehrjahrgangsklassen oder Unterrichtsentwicklung mit Altersdurchmischtem Lernen planen, können auf die Unterstützung und das fundierte Wissen der Beratungsstelle schul-in zurückgreifen und sich in diesem anspruchsvollen Prozess begleiten lassen.

In der kursorischen Weiterbildung bieten wir im Programm 2017 zum ersten Mal den Kurs «Lernen und Lehren in Mehrjahrgangsklassen» an. Die Teilnehmenden werden sich unter anderem mit folgenden Fragen auseinandersetzen:

  • Wie plane und gestalte ich meinen Unterricht für mehrere Jahrgänge im Klassenzimmer?
  • Welches ist das Potenzial von Schülerinnen und Schülern für gemeinsames und individuelles Lernen und wie nutze ich es?
  • Wie lernen Schülerinnen und Schüler voneinander, miteinander, nebeneinander?
  • Wie gestalten wir Zusammenarbeit und Unterrichtsentwicklung in unserem Team?

Mehr Infos zu unseren Angeboten finden Sie unter: 
http://www.fhnw.ch/ph/iwb/entwicklungsschwerpunkte/adl
http://www.schul-in.ch/altersdurchmischtes_lernen.cfm
Kontakt: franziska.rutishauser@fhnw.ch


Integrative Pädagogik

Tagung «Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrungen in der Schule» 

Welche Vorbereitungen können Lehrpersonen und Schulen treffen, um Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrungen gut in die Schule zu integrieren und ihnen möglichst guten Bildungserfolg zu ermöglichen? Welches Wissen brauchen Lehrpersonen über Asylprozesse und kantonale Massnahmen? Was erleichtert einen schnellen Sprachaufbau? Diese und weitere Fragen greift die Tagung auf. Die erste Durchführung hat in Brugg stattgefunden, eine zweite findet in Solothurn statt.

Datum: Mittwoch, 22. Februar 2017, 14.0018.10 Uhr
Ort: Pädagogische Hochschule FHNW, Sternengasse, Solothurn

Weitere Informationen


Pädagogische Spezialisierungen für Lehrpersonen

Sie sind Klassen- oder Fachlehrperson und möchten vielleicht später die Ausbildung zur Fachperson für Schulische Heilpädagogik machen?
Der CAS «Heterogenität und Zusammenarbeit im Unterricht»  gibt Ihnen die Möglichkeit, sich mit Ihren konkreten Herausforderungen im Schulalltag in heterogenen Klassen auseinanderzusetzen. Der Zertifikatslehrgang wird beim Studium der Schulischen Heilpädagogik angerechnet.

Informationsveranstaltungen
Mittwoch, 11. Januar  2017, 17.1518.15 Uhr, Campus Brugg-Windisch
Mittwoch, 18. Januar 2017, 17.1518.15 Uhr, Liestal

Weitere Informationen 


Pädagogische Spezialisierungen für Schulische Heilpädagoginnen und Heilpädagogen

Sie haben einen Abschluss als Schulische Heilpädagogin oder Schulischer Heilpädagoge und möchten sich mit Ihrer Rolle an Ihrer Schule vertieft auseinandersetzen und Ihr Fachwissen vertiefen. Die Weiterbildung «Integration - Kompetenzvertiefung in Schulischer Heilpädagogik»  könnte Sie interessieren.

Informationsveranstaltungen
Mittwoch, 11. Januar  2017, 17.1518.15 Uhr, Campus Brugg-Windisch
Mittwoch, 18. Januar 2017, 17.1518.15 Uhr, Liestal

Weitere Informationen                       


Kompetenzorientierung

Lernlandkarten

Zwischen Mai und September 2016 besuchten Lehrpersonen aus Kindergarten, Primar- und Oberstufe den ersten Kurs «Lernen und Lehren mit Lernlandkarten». An drei Nachmittagen lernten sie das Instrument «Lernlandkarte» kennen und erhielten Anregungen und Unterrichtsbeispiele, wie mit Lernlandkarten Schülerinnen und Schüler in ihrem Lernen unterstützt werden können.

Am ersten Kurstag wurde das Instrument «Lernlandkarte» vorgestellt, und zwei Lehrpersonen einer Unterstufe zeigten, wie sie Lernlandkarten im Fach Deutsch einsetzen. Am zweiten Kurstag stand die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern im Vordergrund: Lerngespräche mit Lernreflexion führen und Lernen sichtbar machen mit Lerndokumentation. Am dritten Kurstag berichteten Lehrpersonen von ersten Erfahrungen und zeigten Beispiele selbst entwickelter Lernlandkarten.

Aufgrund zahlreicher positiver Rückmeldungen von Teilnehmenden wird der Kurs im Kursprogramm 2017 in ähnlicher Weise ausgeschrieben.
Anmeldung

Das IWB bietet auch Beratung und Weiterbildung für Schulteams, die Lernlandkarten kennen lernen und für den eigenen Unterricht nutzen wollen.

Weitere Informationen
Kontakt: franziska.rutishauser@fhnw.ch


Lerncoaching

Einblick in den aktuellen CAS Lerncoaching 2016–2018: Seminar 2

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des im Sommer 2016 gestarteten Zertifikatkurses Lerncoaching besuchten Anfang Oktober das zweite Seminar am Campus Brugg-Windisch. Dieses stand ganz im Zeichen von Kommunikation und Gesprächsführung.

Die Teilnehmenden lernten Wahrnehmungsfallen kennen, die unsere Beurteilungen im Unterricht beeinflussen. Sie übten sich im Umdeuten von störendem Schülerverhalten anhand des Wertequadrates von Paul Helwig. Verschiedene Kommunikationsmodelle bildeten die Grundlage für das Training von Coachinggesprächen in wechselnden Konstellationen. Diese verschiedenen Modelle zur Gesprächsführung gilt es nun im Unterricht anzuwenden und zu trainieren; unterstützt wird dies durch Video-Aufnahmen und deren Analyse in Kleingruppen. Das Seminar knüpfte an die Unterrichtserfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an und bot die Möglichkeit, das eigene Wissen zu vertiefen.

Falls Sie sich für diese Thematik und Weiterbildung interessieren, können Sie sich bereits jetzt für den nächsten CAS Lerncoaching 20172019 anmelden.

Weitere Informationen
Anmeldung
Kontakt: michele.eschelmueller@fhnw.ch | regula.franz@fhnw.ch

 

Redaktion Newsletter schul-in

Fachhochschule Nordwestschweiz
Pädagogische Hochschule
Institut Weiterbildung und Beratung

Beratungsstelle Unterrichtsentwicklung und Lernbegleitung - schul-in
schul-in.iwb.ph@fhnw.ch
Michele Eschelmüller
T +41 56 202 80 54


www.schul-in.ch