Newsletter Nr. 1/2015

Liebe Leserin, lieber Leser

Der Newsletter von schul-in orientiert Lehrpersonen, Schulleitungen und weitere Interessierte über Neuigkeiten im Bereich Unterrichtsentwicklung und Lerncoaching. Gerne können Sie den Newsletter digital abonnieren. Auf der Startseite unserer Webseite www.schul-in.ch finden Sie das Anmeldefenster.

Wir freuen uns über Ihr Interesse.

Was wir bieten:

Schulen, die sich mit der Entwicklung ihres Unterrichts auseinandersetzen, fragen sich zum Beispiel:

  • Wie wird ein nachhaltiger Unterrichtsentwicklungsprozess gestaltet?
  • Wie können wir die Heterogenitätsthematik wirkungsvoll bearbeiten?
  • Wie können wir die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Berufsgruppen und im Team produktiv gestalten?
  • Wie und mit welchen Instrumenten und Vorgehensweisen können wir lernstands- und kompetenzorientiert unterrichten?

Die Beratungsstelle Unterrichtsentwicklung und Lernbegleitung (schul-in) hilft beim Finden von Antworten. Aktuelle Informationen finden Sie unter: www.schul-in.ch

Unterrichtsentwicklung

Bausteine zur Weiterentwicklung der Sekundarstufe I

Die zunehmende Heterogenität stellt für Schulen eine immense Herausforderung dar. Die neue Handreichung (2015) zeigt Handlungsfelder und Vorgehensweisen, wie Schulen, Schulleitende, Steuergruppen und Unterrichtsteams ihre Entwicklungsarbeit in diesem Themenbereich gestalten können.

Die Broschüre können Sie hier bestellen. 
 

 

 

Schul- und Unterrichtsentwicklung steuern (Ergänzungsmodul)

Im Februar 2016 startet eine 10-tägige Seminarreihe für Schulleitende und Q-Verantwortliche zum Thema Schul- und Unterrichtsentwicklung steuern. Im Zentrum steht die Frage, wie, mit welchen Instrumenten und mit welchen Konzepten und Vorgehensweisen Entwicklungsprozesse an der eigenen Schule angestossen und erfolgreich gesteuert und umgesetzt werden können. Renommierte Expertinnen und Experten zeigen themenbezogenen den aktuellen Stand der Forschung und Praxis auf.

Anmeldung

Heterogenität

Alterdurchmischtes Lernen

Wie gelingt altersdurchmischtes Lernen und Lehren?

Altersdurchmischtes Lernen (AdL) in einer Mehrjahrgangsklasse ist eine Alternative zur Jahrgangsklasse, weil Lernen primär nicht alters-, sondern entwicklungsabhängig ist.

Das Expertenteam Altersdurchmischtes Lernen hat in den vergangenen Jahren entsprechende Weiterbildungsinhalte entwickelt, in der Praxis erprobt und stellt diese Schulen, Lehrpersonen und Unterrichtsteams zur Verfügung.

Auf www.schul-in.ch finden Schulleitungen und Lehrpersonen Aktuelles zum Altersdurchmischten Lernen, Informationen zu Beratung, Materialien/Instrumente, Literaturtipps und Beispiele aus der Praxis.

In verschiedenen kursorischen Weiterbildungen können Lehrpersonen den konstruktiven Umgang mit der Vielfalt in einer Mehrjahrgangsklasse vertiefen und ihre didaktischen Kompetenzen für altersdurchmischtes Unterrichten erweitern.

Mehr Infos
Kontakt: franziska.rutishauser@fhnw.ch
 

 

Integrative Pädagogik

Tagung „Vielfalt anerkennen – Teilhabe und Gerechtigkeit“
Ein gerechtes Klima im Schulalltag zu erleben, ist für den Lernfortschritt von Schülerinnen und Schülern äusserst bedeutsam. Die Kinderrechtskonvention sieht zudem vor, dass Kinder und Jugendliche vor Diskriminierung geschützt werden und bei Belangen, die sie betreffen, mitreden sollen.
Doch was bedeutet Teilhabe und Gerechtigkeit bei einer heterogenen Schülerschaft? Kinder und Jugendliche mit ungleichen Voraussetzungen gleich zu behandeln, kann sehr ungerecht sein. Wie kann eine Solidarität in der Klasse hergestellt werden, welche die Unterschiede der Einzelnen anerkennt und sie zum Lernanlass für die Gemeinschaft versteht? Wie können Unterscheidungen, die im Schulalltag vorgenommen werden trotzdem als fair und gerecht erfahren werden?
Die Tagung richtet sich an Lehrpersonen aller Stufen, Schulleitende, Bildungsfachleute, Studierende und Dozierende von Pädagogischen Hochschulen.
Datum: Samstag, 14. November 2015, 08.30-16.45 Uhr

Tagungsunterlagen
Kontakt:  patrik.widmer@fhnw.ch

Themenschulprojekt Inklusive Bildung
Im Kanton Aargau als auch im Kanton Solothurn ist die erste Phase der Integrierten Heilpädagogik resp. Speziellen Förderung insofern umgesetzt, als die Verfahren und Zuständigkeiten im Schulalltag weitgehend geklärt sind. Nach wie vor bestehen Herausforderungen in der Unterrichtspraxis und der Schulführung, deren Umsetzung sich dem Anspruch einer inklusiven Orientierung noch weiter annähern können. Im Themenschulprojekt „Inklusive Bildung“ verfolgt die Beratungsstelle schul-in gemeinsam mit vier Projektschulen das Ziel, den Unterricht und die Schule insgesamt in den Bereichen Zusammenarbeit, Unterrichtsdidaktik und Schulführung weiter zu entwickeln. Dabei sollen Instrumente, Materialien sowie Erfahrungen zur Schul- und Unterrichtsentwicklung gewonnen werden, welche auch von anderen Schulen genutzt werden können. Entsprechende Informationen werden regelmässig auf www.schul-in.ch veröffentlicht.

Praxisbeispiele zur Förderplanung
Dozierende der PH FHNW haben in Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Departemente aufgrund der kantonalen Vorgaben der beiden Kantone Aargau und Solothurn exemplarische Förderplanungen zu verschiedenen Situationen von Kindern und Jugendlichen mit besonderem Bildungsbedarf entwickelt. Die Beispiele können Klassenteams als Orientierung beim Erstellen von Förderplanungen oder als Diskussionsgrundlage dienen.

Zusammenarbeit

Unterrichtsteams

Ein Unterrichtsteam ist eine Gruppe von drei bis acht Lehrpersonen aus mindestens zwei Parallelklassen oder aus Fachschaften der gleichen Schule oder aus mehreren benachbarten Kleinschulen. Die Lehrpersonen verantworten ihren Unterricht während mehrerer Schuljahre gemeinsam. Sie verstehen das Unterrichtsteam als Arbeits-, Lern- und Qualitätsteam.

Unterrichtsteams sind ein zentraler Entwicklungsort einer Schule, wenn es darum geht, für Herausforderungen wie Heterogenität, fehlende Lernmotivation u.v.m. Lösungen zu erarbeiten. Gleichzeitig sollen Lehrpersonen diese Arbeit im Unterrichtsteam auch als Entlastung erleben.

Am 30. März 2016, 14.00 - 17.00 Uhr, findet im Campus Brugg eine Veranstaltung statt zum Thema Arbeiten und Entwickeln im Unterrichtteam.

Mehr Infos 
Kontakt: john.klaver@fhnw.ch

An der Tagung werden Gelingensbedingungen für eine wirkungsvolle Zusammenarbeit, gegenseitige Entlastung und das gute Zusammenspiel von gegenseitiger Wertschätzung und offener Auseinandersetzung vorgestellt und diskutiert. Eingeladen sind Schulleitende und Lehrpersonen, die von der Schulleitung beauftragt sind, ein Unterrichtsteam oder solche Arbeitstreffen zu leiten.

Kompetenzorientierung

Lernlandkarten

Mit Lernlandkarten lernstandorientiert unterrichten

Lernlandkarten sind eine Brücke zwischen dem individuellen Entwicklungs- und Lernstand der Kinder und den Vorgaben des Lehrplans. Sie zeigen, was die Schülerinnen und Schüler während des mehrjährigen Lernzyklus in einem bestimmten Bereich alles lernen können und was sie schon können.

In verschiedenen kursorischen Weiterbildungen lernen Lehrpersonen Lernlandkarten kennen und bekommen konkrete Anregungen und Unterrichtsbeispiele, wie mit Lernlandkarten gearbeitet werden kann.

Mehr Infos 
Kontakt: franziska.rutishauser@fhnw.ch

Lerncoaching

Am 29. August 2015 fand im FHNW-Campus Brugg-Windisch die fünte Lerncoachingtagung mit 300 Teilnehmenden statt. Unterlagen zu den Referaten (Prof. Joachim Bauer sowie Prof. Heidrun Stöger) und Ateliers finden Sie hier.

Im Sommer 2016 startet der 12. Zertifikatskurs CAS Lerncoaching. Informationen finden Sie hier.

Redaktion Newsletter schul-in

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Beratungsstelle Unterrichtsentwicklung und Lernbegleitung - schul-in
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